Nach überragend guten Flugtagen mit Basishöhen von 1600 bis 1800 m steht uns ein sehr attraktives Fliegerwochenende bevor.
Bei viel Sonne und für den Mittelgebirgsraum außergewöhnlich hohen zweistelligen Temperaturen wird am Freitag ein schwacher bis mäßiger und in Thermik auffrischender Südwind erwartet. Alle bekannten Südhänge dürften gut oder sehr zu fliegen sein.
Am Samstag ist der Wind schwach und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Der Wind wird mit dem Lauf der Sonne seine Richtung ändern. Der Thermik-Einstieg wird vermutlich wieder sehr gut werden.
Für Anfang März waren die letzten Tage fliegerisch phänomenal gut. Für die Piloten, die auf die Wasserkuppe kommen wollen, ist noch mal der Hinweis gegeben, dass ab dem Wochenende mit der Eröffnung des Flugplatzes Wasserkuppe zu rechnen ist und sodann für Überhöhungen, also für Thermikflüge, ein Vario mit FLARM und ein PMR-Funk notwendig ist.
Wie immer zum Saisonstart ist es auch dieses Jahr eine gute Idee, sich die Flugbetriebsordnung Wasserkuppe wieder mal zu Gemüte zu führen.
Für Sonntag ist wenig Wetteränderung und damit wieder sehr gutes flugwetter zu erwarten.
KI-Flugwetterprognose?
Ich habe am Dienstag die KI gefragt, ob sie mir einen Flugwetterbericht und eine Thermikprognose für den Folgetag für die Wasserkuppe zusammenfassen könne. Prompt kam die Prognose, dass aufgrund der 20 cm hohen Schneeauflage in der Rhön nicht mit Thermik zu rechnen sei. Über der Schneefläche würde die Sonne reflektiert werden und daher könne sich keine Thermik entwickeln.
Tatsächlich geben die Wetterportale, wie etwa Wetteronline, noch die Schneehöhe auf der Skipiste an. Und mit dieser Information geht die KI davon aus, das ist natürlich keine Thermik geben könne. Tatsächlich sind aber nur wenige Quadratmeter auf den Pisten schneebedeckt.
Die Thermik war nicht nur gut, sondern für die Jahreszeit phänomenal. Großflächiges Steigen mit 3 Meter pro Sekunde und nach wenigen Minuten Sonneneinstrahlungen einem Ort zuverlässige Thermikentwicklung.
Ein weiteres Detail der KI-Prognose war, der Wind würde mit bis zu 40 km/h aus östlichen Richtungen wehen und wäre für Gleitschirmflieger schon grenzwertig stark. Tatsächlich wehte der Wind gestern aber mit 0 bis 10 km/h und ließ regelmäßig Starts nach Westen zu.
Hier noch ein kleiner Thermik-Gruß von der Wasserkuppe 🙂